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Bilder aus der Gießerei nach der Stilllegung

Der Aufbau des Museums erfolgte schrittweise ab dem 15. April 2005.

Der Verein „Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei e.V.“ wirkte bei folgenden Maßnahmen mit:

  • Beratende Unterstützung bei der Außen- und Innensanierung.

  • Übernahme der durch die Stadt Kiel als Dauerleihgabe des Kieler Stadtmuseums zur Verfügung gestellten Inneneinrichtungen und Werkzeuge der früheren Metallgießerei, Sichtung und Registrierung.

  • Rückführung der Exponate in das Museum, Konservierung unter Anleitung einer Restauratorin

  • Übernahme von Werkzeugen von noch in Betrieb befindlichen Gießereien zur Ergänzung des Bestandes.

  • Mitwirkung bei dem korrekten Wiedereinbau der Objekte und Gerätschaften

  • Einrichtung der Produktionshalle und der Lagerräume zu einem funktionsfähigen Museum mit Unterstützung des museumspädagogischen Dienstes der Stadt Kiel.

  • Erfassung und Dokumentation von Aussagen der Zeitzeugen.

  • Herrichtung eines Teiles der alten Arbeitsplätze in der Produktionshalle

Bildtafeln und Abspielmöglichkeiten für Videofilme o.ä. sollen den Produktionsprozess verdeutlichen. Ausstellungsstücke lassen erkennen, welche Produkte hier einst gefertigt wurden. Eine neu eingerichtete, moderne Kleingussanlage gibt die Möglichkeit den realen Gussvorgang zu zeigen.
In den Lagerräumen im Untergeschoss wird auf Schautafeln, historischen Dokumenten und Fotos dargestellt:

  • Lokalgeschichte
    Neumühlen-Dietrichsdorf vom Bauerndorf zum Industrievorort.

  • Industriegeschichte
    Von der Kleinwerft zum Industrieunternehmen.

  • Sozialgeschichte
    Arbeits- und Lebensbedingungen; Entstehung der Arbeiterbewegung vor Ort; Konflikte zwischen Arbeitern und Werftbesitzer;

  • Werftbetrieb
    Die Gießerei im Kontext mit dem übrigen Betrieb.

Auf dem Außengelände sollen Großobjekte ihren Platz finden. Ein besonders markantes Ausstellungsstück aus dem maritimen Bereich (z.B. große Schiffsschraube) soll dem Blickfang dienen.


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