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Zum Herstellen einer Sandform wird ein - meist geteiltes - Modell verwendet. Hier wird gerade eine Modellhälfte aus dem Formunterkasten gehoben.

Alle Fotos: Gerhard Hoelzner,Kiel

Hier wird unser „Gießereithaler“ im offenen Herdguss gegossen.
Unser normaler Museumsbetrieb findet nur an Sonntagen statt. Öffnungszeiten sind von 14.00 bis 17.00 Uhr. An jedem vierten Sonntag eines Monats finden Sonderveranstaltungen statt. Diese bestehen aus etwa 90-minütigen Gruppenführungen und werden ausschließlich von geschultem, ehrenamtlichem Personal durchgeführt. Dabei wird im Untergeschoss einleitend anhand von Schautafeln und Bildern die Lokal- und Sozialgeschichte der Howaldts-Werft umrissen, bevor es zur Besichtigung der Gießerei in das obere Geschoss geht. Dort werden die Arbeitsabläufe im Arbeitsalltag an den vorhandenen Einrichtungen erläutert.
Bei jeder Führung wird den Besuchern das Herstellen einer Gussform aus Formsand praktisch vorgeführt. Dabei wird- soweit wie möglich- dem Prinzip „Museum zum Anfassen“ gefolgt.Hierbei führen wir auch den wirklichen Gießvorgang vor. Aus Sicherheitsgründen wird aber lediglich mit einer Aluminiumlegierung gearbeitet.

Die Fassaden sind das letzte erhaltene Beispiel für die Industriearchitektur der einst zahlreichen Werftbauten aus der Gründerzeit auf dem Kieler Ostufer. Es lohnt sich jederzeit das Gebäude von außen zu besichtigen.

Bereits vor der offiziellen Eröffnung des Museums wurden Besichtigungen im sog. "Vorlaufbetrieb" durchgeführt. Am 20. Mai 2007 wurde das Museum durch Ministerpräsident Peter Harry Carstensen offiziell der Öffentlichkeit übergeben.

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